Einträge der Kategorie Arbeit
20. September 2009 um 23:20 · Abgelegt unter Arbeit, Forschung und Spass, Kommunikation, Welt, Wissen und Workshops

Yeaahh, ab Donnerstag bin ich wieder Student.
Nach langem Warten kam jetzt doch der Zulassungsbescheid für den Masterstudiengang Media & Design Management aus Wiesbaden. Ich studiere also schon bald auf der anderen Seite des Rheins. Und ich freue mich riesig, dass ich nochmal ganz neue Leute kennen lernen werde. Ich hoffe, ich kann die Netze zwischen Mainz und Wiesbaden etwas enger spannen. Von mehr Zusammenarbeit zwischen Zeitbasierte Medien (Mainz) und Media Management (Wiesbaden) können beide Seiten nur profitieren.
Und auch für unsere Social Media Agentur passt der Studiengang perfekt. Ich hoffe ich kann meine Abgaben mit realen Aufträgen kombinieren. Und nebenbei lerne ich noch ein wenig BWL-Sprech und kann dadurch Konzepte besser mit Kunden abstimmen.
In den nächsten Wochen mehr.
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18. September 2009 um 10:53 · Abgelegt unter Arbeit, Kommunikation
Wenn man nichts zu sagen hat, muss man halt LAUTER SCHREIEN!!!!!
Zumindest wirkt das wie die Taktik die sich unsere PolitikerInnen ausgedacht haben. Wo sind die Ideen? Wo die Konzepte? Warum schreibt ihr nicht:
ALLES BLEIBT WIE ES IST, NUR ANDERS!
auf die Plakate?
Seit ein paar Tagen kursiert ein Foto durchs Internet, dass es gut auf den Punkt bringt:

(via Nerdcore)
Update: Und alle so Yeaahh Flashmob, deutet sich an…Ort und Zeit s.o. bin gespannt :D
Was ich mir von den Parteien gewünscht hätte wären Ideen zu diesen Themen:
- Förderung von mehr Selbstständigkeit!
- Weniger Bürokratie!
- Das Ziel Arbeitsplätze abzubauen (Grundeinkommen), statt künstlich neue zu schaffen!
- mehr Wohlstand statt mehr Arbeit!
Mich nervts echt, dass an der Idee des lebenslagen Arbeitsplatzes festgehalten wird. Eine Maschine erreicht die Leistung von 1000 Menschen, warum feiern wir das nicht?
Ich fordere: Den restlichen Eintrag lesen »
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17. September 2009 um 15:17 · Abgelegt unter Arbeit, Kommunikation, Netzwerk

Letzte Woche haben Nicolai (Sozilogie und BWL Student), Thomas (Computervisualistik) und ich (Dipl. Medien-Designer) den Plan gemacht eine Social-Media Agentur zu gründen. Das es sowas geben muss, stand für uns nicht in Frage und sogar der Name ist schon gefunden. Aber noch wissen wir nicht genau worauf das hinaus läuft. Deshalb hier erstmal nur meine Sicht auf das Thema.
Warum ich eine Social-Media Agentur gründe?
Es gibt zwar schon einige Agenturen (die auf Web, Kommunikation oder klassische Werbung spezialisiert sind), die auch Social Media anbieten. Social Media wird dort oft als Teil einer Werbekampagne verstanden. Für mich setzt Social Media aber in der internen Kommunikation an. Es geht darum Mitarbeiter untereinander zu vernetzen und sie dabei zu unterstützen mit dem Rest der Welt Kontakt aufzunehmen.
Da jedes Unternehmen eine eigene Kommunikationsstruktur hat und weil man bei Social Media nicht mehr mit Zielgruppen sondern mit Menschen umgeht, gibt es keine Patentrezepte mehr. Jedes Projekt erfordert ein anderes Vorgehen. Social Media ist mittlerweile ein eigenständiger Aspekt der internen und externen Unternehemens Kommunikation, der aber mit allen anderen Disziplinen eng vernetzt ist. Es ist ein sehr komplexes Thema, dass sich nicht nebenbei mit einer Facebook Page abhaken lässt. Deshalb möchte ich mich nicht nur nebenbei damit beschäftigen. Den restlichen Eintrag lesen »
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26. July 2009 um 15:23 · Abgelegt unter Arbeit

Nachdem ich zusammen mit Fuzzel im letzten Sommer eine Lichtprojektions-Ausstellung gemacht habe bin ich irgendwie sowas wie nen VJ. Anfangs hätte es wohl Lichtkünstler besser getroffen, aber das verträgt sich nicht so mit meiner Designer-Identität. Und inzwischen habe ich auch erste richtige VJ Erfahrungen gesammelt und Fuzzel ist immer fleißig dabei neue Auftritte klar zu machen. Es macht echt Spaß Live zur Musik zu improvisieren aber noch fehlt mir die Ausdauer und nach ner Stunde brauch ich ne Pause.
So langsam kommen auch die ersten Anfragen für bezahlte Auftritte rein, aber viel mehr noch die Anfragen die einen ganz groß rausbringen sollen. Kommt mir irgendwie bekannt vor, von den Musikvideos bei denen ich geholfen habe ;). Ist VJing also Beruf oder Berufung. Bei einem DJ dauert es ja auch Jahre bis er Kohle damit verdient und bei VJs kommt hinzu, dass sie für die Party nicht so bedeutend sind.
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10. July 2009 um 18:44 · Abgelegt unter Arbeit, Netzwerk, Präsentation
Erst mal hab ich mich sehr gefreut, dass wieder 25 Leute da waren.
Die Marktanalyse sah nicht so rosig aus, grad bei großen Agenturen siehts schlecht aus, aber im Web ist immer noch was zu verdienen. Auch immer mehr Amatuere und Hobby-Designer (was nicht heißt dass deren Arbeit schlecht ist) drängen in den Markt.
Der Kurzvortrag zum Long Tail kam auch gut an und spiegelte sich in den folgenden Diskussionen wieder. Die Stimmung war besser als ich beführtet habe und viele neue Konzepte wurden besprochen. Besonders die Frage was nach den Agenturen kommt wurde eifrig diskutiert. Die neue Herausforderung ist die Kosten möglichst gering zu halten, damit am Ende noch was übrig bleibt.
Beim nächsten Freelancer Stammtisch am 06.August gehts dann um das Thema: Corporate Identity für Freelancer
Noch zwei Links:
http://www.fontblog.de/studie-die-lage-der-selbstaendigen-designer
http://www.longtail.com/the_long_tail/2009/07/free-for-free-first-ebook-and-audiobook-versions-released.html
via danke an knicolai für den Tipp
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02. July 2009 um 09:49 · Abgelegt unter Arbeit, Kommunikation, Präsentation, Welt
Haltet mich für bescheuter, aber ich glaube Präsentationen sind ein nächstes großes Ding.
Durch Youtube und andere Video-Plattformen ist es für jeden möglich zu senden. Das wirkt sich nicht nur auf die Einschaltquoten der TV Werbung aus, sondern auch darauf wie Menschen lernen. Es gibt bereits zu vielen Themen Videotutorials. Die anzuschauen ist meist viel einfacher und bequemer als einen Text zu lesen. Nicht nur meine Generation gewöhnt sich daran so zu lernen. Unternehmen die Ihre Produkte an den Kunden bringen wollen, erreichen mehr, wenn sie dem Kunden verständlich erklären wie das Produkt funktioniert und welchen Nutzen man daraus erzielen kann. Der 30 Sekunden-Werbespot, wie wir ihn kennen, entstand in einer Zeit als Sendeminuten knapp waren. Heute gibt es unbegrenzte Sendezeit und man kann sich wieder Zeit nehmen den Interessierten sein Produkt nahe zu bringen. Durch diese unmengen an Kanälen geht es nicht mehr darum zum Kunden vorzudringen. Man muss auffindbar werden. Wir wollen nicht von Firmen belehrt oder belogen werden. Wir suchen eigenständig nach Lösungen für unsere Probleme und wenn ihr uns dabei unterstützt, mögen wir euch. Aber HÖRT AUF UNS ANZUSCHREIEN!!!
Die Tage von riesigen gesichtslosen Firmen sind gezählt. Es wird wichtiger den Entwicklungs- und Produktionspozess sowie die Menschen dahinter transparent zu machen. Plötzlich zäht wofür eine Firma steht und welche Ziele sie verfolgt. Denn wer sein Geld investieren will, sucht grad heute verlässliche Partner.
Unternehmen werden vermehrt Stellvertreter für einzelne Produkte einsetzen. Jemand der zwischen Entwicklung, Produktion und Kunden vermittelt. Und diese Stellvertreter brauchen Medien um Ihren Standpunkt und den Ihrer Firma zu vertreten. Besonders wichtig werden in diesem Zusammenhang aufgezeichnete Vorträge und deshalb wird der Anspruch an diese Präsentationen zunehmen.
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01. July 2009 um 19:51 · Abgelegt unter Arbeit, Forschung und Spass, Kommunikation, Netzwerk
Nachdem ich mich also zu einem Umzug entschieden habe, stehe ich jetzt vor der Frage wie die neue Seite ausschauen soll. Da ich nicht der Super PHP Crack bin habe ich mich dafür entschieden ein Theme zu suchen und zu modifizieren. Doch bevor ich damit anfangen kann, steht erst mal die Frage nach dem Warum?
Da ich mich seit einem Jahr intensiv mit Corporate Identity und Kommunikation auseinandersetze ist diese Frage garnicht mehr so leicht zu beantworten. Vor einem Jahr hätte ich noch gesagt:
Die Leute sollen rausfinden können was ich mache, damit sie bei Jobs die zu mir passen, an mich denken.
Ich habe also einfach mal angefangen zu bloggen und irgendwann kam das Aha-Erlebnis. Das Aussenden hat wie erwartet funktioniert, aber der Rückkanal hat mich überrascht. Ich wurde in der FH auf Themen angesprochen über die ich geschrieben hatte, andere schrieben Kommentare. Ich musste also erst mal das Medium nutzen um Social Web 2.0 Viral 3000 zu verstehen.
Ich habe es mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen zu tun und schlimmer(toller)weise extrem viele verschiedene Projekte am Start. Ich springe andauernd zwischen den Themen und mache ganz unterschiedliche Jobs.
Ich stehe also gerade vor der Frage: Mit welcher Corporate Identity trete ich auf. Und ab hier explodiert es gradezu bei der Komplexität der Detailfragen. Schon allein die Frage ob eine Corporate Identity für mich als Freelancer überhaupt sinnvoll ist oder ob meine Identität nicht vielleicht schon ausreicht. Es geht also zuerst einmal darum, ob es sich für mich lohnt eine zweite Arbeitsidentität aufzubauen.
Hier also ein paar erste Gedanken dazu, kein Anspruch auf Vollständigkeit
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26. June 2009 um 13:52 · Abgelegt unter Arbeit, Welt
Meine Diplomarbeit habe ich überstanden, aber mit dem subjektiven bloggen mag ich trotzdem nicht aufhören. Doch meine alte Domain wird mir zu klein, für die ganzen Themen um mich herum.
Das war aber erst der kleinste Teil des Umbruchs, der Größere besteht zwar nur aus ein paar Zahlen und heißt Wirtschaftskrise und hat sich mit dem Ende meines Studiums ein tolles Timing überlegt.
Ich bekomme grad mit, wie besonders beim Print viele Arbeitsplätze abgebaut werden müssen, auf der anderen Seite werden Flasher und echte Webdesigner gesucht. Mit meinem Postproduktionswissen stehe ich so in der Mitte. Ich würde behaupten da bewegt dich der Markt noch neutral (manche Jobs verschwinden, andere entstehen). Da aber immer mehr talentierte Leute auf den Markt drängen, wird es dort wohl trotzdem enger.
Aber trotz aller Krise dreht sich die Welt ja weiter. Und deshalb hier mein Blick in die Zauberkugel:
- Frontale Werbung wird zurück gehen
- Firmen brauchen Gesichter (ein kleiner Steve Jobs steckt in jedem Unternehmen)
- direkte Kommunikation statt Massenkommunikation
- Web 3.0 das lokale Web (Mobil Web)
- Print ist zu teuer und umweltschädlich
All das führt mich zum Thema: Präsentationsdesign, das nächste große Ding
aber dazu die Tage mehr, erst mal weiter an der Seite werkeln.
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