dieses Blog gibts eigentlich schon garnicht mehr, da ich aber Probleme damit habe diese Wordpress MU Seite weiter zu leiten existieren die Inhalte noch für kurze Zeit doppelt. Ich werde versuchen die Inhalte weiter zu leiten um links zu erhalten. Aber schau doch besser auf: http://blog.alexboerger.de/
da gehts weiter
(dieser Post zerstört sich bei erfolgreicher Weiterleitung von selbst)
Dieses Blog gibt es bald ein halbes Jahr und es wird Zeit die Seite mal wieder auf meinen aktuellen Wissensstand zu bringen und selber weitere Erfahrungen zu sammeln. Es kann also kurzfristig zu Fehlern kommen, während ich an der Seite arbeite. Diese werden aber nur kurz auftreten und schnell wieder behoben. Außerdem werde ich neue Funktionen einbinden, die vielleicht nicht sofort reibungslos funktionieren, ich bitte um Verständnis.
Nachdem ich meine erste Semesterarbeit hinter mir habe, habe ich mal angefangen mit einigen Plug-Ins zu experimentieren. Meine Ziele sind:
kürzere Permalinks
Umzug auf alexboerger.de
2tu.be verwenden
bessere Einbindung von Twitter
bessere Einbindung von Facebook
eine mobile Version
übersichtlicherer Aufbau
aktive Jobsuche
kürzere Permalinks
Da der meiste Traffic noch immer aus meinem direkten Umfeld (z.B. über Skype Status) kommt, nervt mich die lange URL (http://glanzunion.org/blog/alexboerger/2009/12/14/vorsicht-bauarbeiten/) schon länger. Auch bei twitter bin ich gezwungen einen URL Shortener zu verwenden. Einen richtigen Vorteil bringt mir das Datum in der URL auch nicht da es im Post nochmal vorkommt. Hier würde ich gerne 1. das Datum aus der URL entfernen und 2. neben dem für Google lesbaren Link auch einen zweiten, kürzeren Link verwenden. (also für google: /translations03-pecha-kucha-night-sind-wir-unpolitisch/ und zusätzlich /pkn09/ )
Umzug auf alexboerger.de
Die Domain alexboerger.de habe ich mir schon vor einigen Monaten gesichert und so langsam wird es Zeit umzuziehen. Ich denke ich werde das Blog auf alexboerger.de/b aufsetzen und für den Anfang die Seite alexboerger.de darauf umleiten, um mir später eine Nutzung der Startseite als Portal zu ermöglichen. Alte Links sollen natürlich erhalten bleiben.
2tu.be verwenden
Eigentlich wollte ich die Seite 2tu.be für einen Youtube-Mixer verwenden, hatte aber schon im Hinterkopf, dass sich diese Domain auch als Short-URL eignet. Zusammen mit dem bereits oben erwähnten kurzen Permalinks spart mir das in Zukunft Zeichen beim twittern und dient zum Branding. Um mir die URL aber nicht komplett zu blockieren werde ich versuchen nur einen Teil der Adressen zu belegen: /a für mein Blog + Short-URL = www.2tu.be/apkn09 (17 statt 100 Zeichen)
bessere Einbindung von Twitter
Keine Angst, ich werde jetzt nicht anfangen jeden Post von mir auch zu twittern. Aber ich werde es mir und den Nutzern leichter machen, das zu tun und versuche dafür die 2tu.be Adresse zu verwenden.
bessere Einbindung von Facebook
Auch Facebook Nutzern will ich das Leben vereinfachen und einen Share Button einfügen. Zusätzlich muss ich aber auch die Einbindung von Bildern bei Facebook berücksichtigen und die Posts darauf hin optimieren. Das im Post verwendete Bild sollte automatisch erkannt werden. Ist kein Bild vorhanden, sollte ein alternatives Bild angeboten werden.
eine mobile Version
Auch wenn der Marktanteil von mobilen Surfern im Gesamtmarkt noch relativ klein ist, in meinem Umfeld und bei meinen Arbeitgebern ist er Signifikant höher. Die mobile Seite (vorraussichtlich m.alexboerger.de) erfüllt dabei zwei Zwecke: sie soll den Zugriff über mobile Geräte (Iphone, Android usw.) vereinfachen und gleichzeitig als Praxisreferenz dienen. Erste Experimente laufen bereits.
übersichtlicherer Aufbau
Auch hier muss die Struktur überdacht werden. Die ersten sechs Monate dienten mir auch, um herauszufinden worüber ich überhaupt schreibe und welche Informationen sich so sammeln. Dabei ging an einigen Stellen leider der Überblick verloren. Mit diesem Problem werde ich mich im Rahmen des Umbaus näher beschäftigen.
aktive Jobsuche
Bisher kommuniziert die Seite noch nicht klar genug, dass ich weiterhin Jobs suche. Grad überlege ich noch wie ich das am besten einbinden kann, vieleicht durch eine Art “Jobampel” ihr werdet es sehen.
Um das Barcamp Mainz gab es im Hintergrund ein paar Diskussion zu denen ich jetzt, da ich schon mehrfach darauf angesprochen wurde, Stellung nehmen möchte.
In ihrer Pressemitteilung schrieben die Organisatoren des Barcamps:
Erstes Mainzer BarCamp am 28. und 29. November 2009 – Zwei Tage lang diskutieren rund 200 Besucher aus ganz Deutschland in Mainz am Rhein über Internet und Netzkultur
Des stimmt ja eigentlich so nicht. Im Januar fand das Pengcamp statt und im August gabs das Filmercamp. Aber bei einem BarCamp geht es nicht darum recht zu haben oder der Erste zu sein. Wenn die Veranstaltung davon profitiert hat, dass sie die “erste” war, dann freut mich das sehr. Es hätte die Kommunikation nur unnötig verkompliziert wenn man geschrieben hätte: “drittes BarCamp”. Das hätte Leute verunsichert und es wären vielleicht weniger gekommen. Und was habe ich als Teilnehmer davon?
Um den Veranstaltern das Leben so einfach wie möglich zu machen (ich weiß ja wieviel Arbeit die Organisation bedeutet) habe ich mich mit Darren darauf geeinigt, dass das PengCamp und das Filmcamp Themencamps waren.
In diesem Sinne, danke für die tolle Organisation
Seit sieben Wochen studiere ich jetzt Media & Design Management (M.A.) und mir wird es so langsam zuviel. In der Woche habe ich an drei Tagen Vorlesungen und um auf Studentenniveau zu überleben muss ich 4-6 Tage im Monat bezahlt arbeiten. Soweit könnte es also klappen. Ich habe ja noch Glück, dass ich Jobs finde bei denen ich mein Fachwissen einbringen und so auch bessere Tagessätze verlangen kann. Mein Problem liegt eher in der Einteilung.
Den meisten Arbeitgebern ist mein Stundenplan egal.
Das ist auch ihr gutes Recht, aber mich stellt dass vor einige Herausforderungen. Ich versuche so gut es geht, alle Präsenz-Termine auf Montag und Dienstag zu legen was dazu führt, dass ich teilweise für zwei bis drei verschiedene Auftraggeber am selben Tag arbeite und dafür von Mainz nach Wiesbaden und dann nach Frankfurt fahre. Zu meinen acht Stunden Arbeit, kommen an so einem Tag noch mal vier Stunden fahrt hinzu. Und diese Jobs kommen auch leider nicht von alleine. Zu jedem Job gehört mindestens noch eine Präsentation bzw. ein Vorstellungsgespräch. Und bei drei Anfragen kommt effektiv nur ein Job heraus. Damit ich also auf meine 6 Tage bezahlte Arbeit komme, brauche ich nochmal mindestens drei Tage extra.
Neben dieser Hauptbeschäftigung gibt es aber noch einiges zu lernen. Dabei stehen sich Hochschule und Wirklichkeit manchmal im Weg. Denn mir fehlt die Zeit Inhalte zu vertiefen.
Im Vergleich zu Wiesbaden war Mainz ne Waldorfhochschule.
Ich finds ja toll, dass ich in Wiesbaden in den Vorlesungen richtig viel lerne. Aber die meisten Fächer sind auf auswendig lernen ausgelegt. In meinem vorherigen Studium hingegen habe ich mir selbst das beigebracht, was zur Lösung des Problems notwendig war. Und um dabei nicht nur im eigenen Saft zu schmoren, bin ich auf Messen, Symposien und Kongresse gefahren. In meiner Auffassung von Bildung haben solche Veranstaltungen einen hohen Stellenwert. Aber ein solches Event bringt meinen Workload ganz schön durcheinander. Wenn ich in einer Woche schon 2 Tage auf einem Symposium bin, 2 Tage arbeite und 3 Tage Vorlesungen habe, ist die Woche voll. Für Hausaufgaben, lernen, Bücher lesen und Erholung ist da kein Platz mehr.
Es ist fast wie in der Schule, nur dass ich damals keine andere Aufgabe hatte, als Schüler zu sein.
Durch die ganzen Termine bleibt mir nichts anderes, als mich bei den Aufgaben durchzumogeln. Aber selbst das geht nicht, weil man oft zu Gruppen zusammengewürfelt wird und dort treffen dann ganz unterschiedliche Arbeitsbelastungen und Ziele aufeinander. Es fällt mir leichter alleine eine Hausaufgabe zu ignorieren, als in einer Gruppe.
Projektgruppenzwang
Man will nicht der Arsch sein, der die anderen hängen lässt. Aber ich merke jetzt schon, dass ich am Ende einige Erwartungen nicht erfüllen kann. Wie kommuniziert man das?
Zu Freizeit, Erholung, Aufräumen, Steuererklärung schreiben und Bloggen schreib ich nochmal was, falls ich mal Zeit dafür habe.
Wie die meisten Medien-Designer kannte ich Sagmeister erst mal nicht. Aber weil so viele Designer immer wieder von ihm sprachen gab ich ihm mal ne Chance. Ich schaute mir “Things I have learned in my life so far” an und wurde auch Sagmeister-Fan. Mich faszinierte dabei nicht so sehr das Design. Es ist der darin transportierte Blick auf die Welt. Es sind die Erfahrungen, die er zu Memen aufbereitet hat. Designer der denkt. Das gibts leider viel zu selten. Und hier meine Favoriten.
Helping other people helps me.
Weil ich im Fachschafts- und Fachbereichsrat war, wusste ist recht gut wie die Hochschule funktioniert und wurde deshalb auch regelmäßig angerufen und nach Infos gefragt. Ich gebe zu, anfangs war ich immer ein wenig genervt, aber als ich dann genauer darüber nachgedacht habe fand ich’s dann doch schmeichelnd. Ich konnte Probleme schneller lösen, als die FH-Verwaltung. Oft wusste ich selber nicht die Antwort, aber fast immer hatte ich einen Tipp wo man die Antwort finden kann. Und die Fragen wiederholten sich, ich konnte also immer öfter die Probleme an den Erstfrager weiterleiten. Da sich fast alle Fragen wiederholten und wiederholten starteten Jan, Anna, Sonja und ich den blog.desainz.de. Die Seite ermöglichte es das Fragen und Antworten auch ohne unsere Hilfe zusammen fanden. Hilft zur Selbsthilfe ist eh am besten. Und wie hilft das mir? Man erfährt automatisch Informationen als erster.
In meiner Diplomarbeit habe ich diese Erkenntnis unter dem Begriff “soziales Kapital” behandelt, andere nennen es “eine Hand wäscht die andere”
Complaining is silly. Either act or forget.
Das ist eine Erkenntnis, die ich erst durch Sagmeister begriffen habe, die mir seither aber schon oft geholfen hat: Sich über etwas aufzuregen kostet Zeit, Kraft und die Nerven der Mitmenschen, die es sich anhören müssen. Durch Sagmeister stelle ich mir in einer solchen Situation die Frage: Was kann ich daran ändern? Ist die Antwort: “nix”, dann bringt beschweren auch nix.
Um mir das, teilweise negative, Verhalten meiner Mitmenschen zu erklären, entwickelte ich das Mem: “Jeder versucht nur klar zu kommen” aber “jeder glaubt immer recht zu haben” ist auf jeden Fall einen Tick besser. In meinem Mem bin ich noch davon ausgegangen, dass ich die “richtige” Antwort habe, aber ich bin genauso nen Streber und nen Depp wie jeder andere auch.
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde dem Bierbaron der Bus gestohlen und er schickte sofort eine Massen-SMS raus. Tasse vom Capitol-Kino lieferte sich eine Verfolgungsjagd, wurde aber abgehängt. Ein paar Bands planten bereits ein Benefiz Konzert für einen neuen Bus, bis am Abend endlich Entwarnung kam:
Auch ohne Massenmedien verbreitete sich diese Nachricht im beschaulichen Mainz wie ein Lauffeuer. Am Samstag Abend wusste fast jeder Bescheid und es war Tratschthema Nummer 1.
Woran lags?
Der wichtigste Faktor war mit Sicherheit die Sympathie zur “Firma” Bierbaron. Kaum einer hat so vielen Mainzern die Party gerettet wie Pierre und Sebastian. Schon aus Eigennutz musste der Bus wiedergefunden werden, denn die nächste Nachttanke ist weit weg.
Verbreitung
Wie schon beschrieben verbreiteten sich die erst Welle über SMS, ich habe es ca. 12 Stunden später auch als SMS erfahren, mit der bitte es zu twittern. Peng_Mainz war schneller, aber ohne Bild, also habe ich schnell mal den Baron angerufen und mit seiner Hilfe bei Google ein Bild vom Bus entdeckt. Mit bit.ly die URL gekürzt und über Twitter und Facebook.com/pengmainz verbreitet. Zusammengenommen sind das 350 Leser von denen sicher einige die Nachricht doppelt bekommen haben. Trotzdem haben fast 100 Leute auf den Link geklickt. Sich also innerhalb von einem Tag bewusst mit der Geschichte auseinander gesetzt. Und diese Hundert sind nur ein kleiner Teil der gesamten Kommunikation. Die Nachricht wurde 20 mal bei Twitter verbreitet und nur 3 mal mit dem Link.
Erstaunlich finde ich auch, welche Rolle Facebook mittlerweile bei der Verbreitung spielt. Ungefähr die Hälfte des Traffics kam von dort. Und dass obwohl Facebook bis vor einem halben Jahr in Deutschland noch fast keine Rolle gespielt hat.
Der direkte Vergleich zeigt auch, dass Twitter schneller ist. Bei Twitter kamen die meisten Klicks innerhalb der ersten Stunde, Facebook hat dafür kontinuierlicher für Klicks gesorgt.
Am Dienstag hat Sony auf der SATIS in Paris einige neue Produkte und ihre neue Strategie vorgestellt. Sony reagiert auf den durch die Wirtschaftskrise bedingten „gut genug“-Trend und präsentiert neben einer neuen Schulter SxS Solidstate Kamera (PMW-350) und der überarbeiteten EX1r auch einige kleine aber für Low-Budgetfilmer um so feinere Innovationen. Die “Hammer”-Kamera blieb für mich aber aus. Bestimmt gibt es viele Broadcaster, die sich über die PMW-350 freuen, für Indie-Filmer ist die Kamera mit 17.000€ aber zu teuer.
Bei der Ex1r gab es keine großen Überraschungen. Als vorgestellt wurde, dass das wichtigste neue Feature SD-Aufzeichnung ist, schoss mir sofort: “und alle so yeaahh” in den Kopf. Das R steht wohl für Retro. Neben dieser neuen Funktion wurde auch die Bedienung der Kamera verbessert:
Viele Bedienschalter und das Fokus-Rad wurden Orange hinterlegt. Man kann also leichter die Einstellungen ablegen.
Die Knöpfe unter dem Griff wurden ausgetauscht und wirken jetzt präziser.
Es gibt einen neuen S&Q-Knopf, mit dem man andere Framerates einstellen kann ohne dafür ins Menü zu gehen.
An der Zoomwippe gibt es jetzt einen Auto-Belichtungs-Knopf.
Ein Schraubgewinde am Ende des Griffs ermöglicht es mehr Zubehör an die Kamera zu montieren.
Es gibt jetzt einen HDMI Ausgang.
Die Videoausgänge wurden auf der Rückseite der Kamera angebracht.
Der Handgriff wurde ergonomischer gestaltet und das Gewicht der Kamera lässt sich leichter tragen.
Dies sind alles Details, die die tägliche Arbeit mit der Kamera leichter machen, aber für Besitzer der EX1 keine wirklichen Gründe für den Umstieg liefern. Und auch wer jetzt hofft, dass er durch den neuen SD-Modus Speicherplatz sparen kann, den muss ich enttäuschen. Die Kamera zeichnet dann im DV-CAM-Format auf, das 25Mbit/s statt 35Mbit/s belegt.
Aber Low-Budget-Filmer müssen nicht enttäuscht sein. Denn beim Zubehör gibt es zwei Highlights:
Der MemoryStick Adapter (ca. 100€) erlaubt die Benutzung von günstigeren MemorySticks (67 € für 16GB) statt der teuren SxS-Karten. Es gibt zwar hier ein paar Einschränkungen bei höreren Framerates, aber im Gegensatz zum Kensington Hack bietet diese Lösung günstigere Speicher ohne Garantieverlust.
Die letzte Neuvorstellung hätte Sony fast unterschlagen. Erst als ich dem Vertreter von Sony sagte, dass ich es schwer finde, die EX1 am Körper zu stabilisieren, holte er eine neue Schulterstütze/Stativplatte aus der Vitrine. In nur 15 Sekunden kann man damit die Kamera von einem Stativ auf die Schulter bekommen. Diese “transformereske” Innovation gibt es ab Januar 2010 für ca. 550€.
Sony hat die Fahrt nach Paris, ein Hotel und ein sehr leckeres Drei-Gänge-Menü für mich bezahlt. Ich habe trotzdem versucht so neutral wie möglich zu berichten. Wobei ich die Hoffnung habe, nochmal auf solche Ausflüge mitgenommen zu werden.